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ISBN/EAN: 978-3-630-87784-6
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
10.09.2025
10.09.2025
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
320 S.
320 S.
Format (T/L/B):
2.7 x 22 x 14.5 cm
2.7 x 22 x 14.5 cm
Hersteller:
Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
Neumarkter Straße 28
DE 81673 München
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Beschreibung
Von einer Kindheit in Wuppertal: das berührende Panorama einer Gesellschaft nach dem Krieg Ende der fünfziger Jahre zieht der sechsjährige Josef mit den Eltern von Köln nach Wuppertal in ein Haus voller Eisenbahnerfamilien. Er ist ein stark introvertierter Einzelgänger, der am liebsten nur Klavier spielen würde. Die Schule in Köln musste er abbrechen, in der neuen Heimat nimmt er einen zweiten Anlauf. Als er Mücke, die Tochter des Gemüsehändlers von gegenüber, kennenlernt, entwickelt sich zwischen den beiden Kindern eine enge Freundschaft, die ihm hilft, seine Hemmungen zu überwinden. Allmählich öffnet er sich auch anderen Menschen, wie etwa den Patres des Kreuzherrenordens, die ihm lautes Vorlesen und Singen beibringen, oder einem Jugendtrainer, der ihn im Langlauf trainiert. Den stärksten Halt aber gibt ihm das Aufschreiben von Geschichten, über Schwebebahnflüge entlang der Wupper, Expeditionen mit skurrilen Tieren im Zoo oder abenteuerlichen Kämpfen mit Jugendbanden in einem nahen Waldgebiet.Berührend intensiv erzählt Hanns-Josef Ortheil vom inneren und äußeren Wiederaufbau im westlichen Nachkriegsdeutschland. "Schwebebahnen" ist die Geschichte eines anfänglich autistischen Jungen, der seine eigenen, von Musik getragenen Fantasiewelten entdeckt. Zugleich ist er das große Panorama einer zutiefst traumatisierten Gesellschaft, in der die Menschen ein stilles und vom zweiten Weltkrieg gezeichnetes Leben führen und angesichts eines wiederum drohenden Krieges noch immer angstvoll agieren.
Rezension
»In seinem berührenden Roman ›Schwebebahnen‹ fliegt der Stuttgarter Autor Hanns-Josef Ortheil zurück in eine Zeit, in der ein junger Außenseiter in der Welt Fuß zu fassen versucht.«»Ein wie so oft in der Biographie des Autors verwurzelter Roman, ein weiteres faszinierendes Porträt des Künstlers als Kind.«»Berührend intensiv erzählt Hanns-Josef Ortheil von einem in sich selbst eingeschlossenen Jungen.«»Ein Roman über Mut, Trost und Zuversicht.«»Ein Lesegenuss in fein abgeschmeckten, immer wieder überraschenden Episoden.«»Ortheil betreibt eine eindringliche, rückblickende Selbsterkundung und legt en passant auch noch ein authentisch anmutendes Zeitzeugnis aus einer rund 65 Jahre zurückliegenden Epoche vor.«