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ISBN/EAN: 978-3-88897-764-0
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
158 Min.
Format (T/L/B):
1.3 x 14 x 12.5 cm

Hersteller:
Verlag Antje Kustmann GmbH
Tilman Göhler
t.goehler@kunstmann.de
Kreittmayrstraße 26
DE 80335 München
www.kunstmann.de

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Franz Josef Strauß: 'Mich können Sie nicht stoppen, ich bin da!'

Ein Porträt in Originaltönen, Gelesen von Gerhard Polt/Gert Heidenreich, Musik: Fünferl, 2 CDs

9,95 €

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Beschreibung

Diese Doppel-CD zeichnet die vielen, oft eskalierenden Rededuelle mit Franz Josef Strauß im Deutschen Bundestag nach, sie dokumentiert den bajuwarischen Bierzeltrhetor genauso wie den grandiosen Redner und skrupellosen Taktiker. Gehasst und verehrt, vergöttert und verflucht: Franz Josef Strauß war der umstrittenste Politiker der alten Bundesrepublik. Man verachtete ihn, oder man huldigte ihm, bisweilen wie einem König. Auf dem Höhepunkt seiner Macht innerhalb der Union, im Bundestagswahlkampf 1980, der die Republik in zwei sich erbittert befeindende Lager teilte, unterlag Strauß dem Amtsinhaber Helmut Schmidt. Ausfälle, Invektiven, Injurien, Pöbeleien - und hochkomische Stegreifwendungen, fantasievolle Bilder, -barocke Satzbauten: Mit dem Redner Strauß konnten es lediglich seine schärfsten politischen Gegner Herbert Wehner und Helmut Schmidt aufnehmen. "Ich bin weder Heiliger noch ein Dämon. Ich bin kein ausgeklügeltes Buch, sondern ein Mensch in seinem Widerspruch", sagte Strauß selber. Diese Doppel-CD ist das komisch-ernsthafte Porträt eines widersprüchlichen Menschen, der nicht nur über die Macht des Wortes, sondern genauso sehr über die Macht einer herausragenden politischen Führungsfigur verfügte. Autorenporträt Dr. phil. Jürgen Roth, 1945, ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten in Deutschland. Seit 1971 veröffentlicht er brisante TV-Dokumentationen und Bücher über Korruption und Organisierte Kriminalität.Gerhard Polt, geboren 1942 in München, brilliert seit 1975 als Sänger, Schauspieler, Poet und Philosoph auf deutschen und internationalen Bühnen. Polt erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Bayerischen Staatspreis für Literatur (Jean Paul Preis) und den Heimito von Doderer Literaturpreis. 2006 erhält er den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. 2010 wird ihm der Ernst-Toller-Preis für "besondere Leistungen im Grenzbereich von Literatur und Politik" verliehen.Hans Well, geboren 1953, lebt in Oberbayern und ist Mitglied der BiermÔsl Blosn.

Über Gerhard Polt, Hans Well, Jürgen Roth

Jürgen Roth, geb. 1968, lebt als Schriftsteller und Journalist in Frankfurt am Main. Zahlreiche Bücher und CDs, darunter 'Stoibers Vermächtnisâ¿? und 'Der Untergang des Bayernlandesâ¿? (zusammen mit Hans Well, 2007 und 2008), 'Sie Düffeldoffel da!â¿? (2010) sowie 'Helmut Schmidtâ¿? (2011).

Rezension

"Wie Franz Josef Strauß' Rhetorik Freund und Feind mobilisierte, daran erinnert nun das vorzügliche und höchst amüsante Hörbuch von Jürgen Roth. (...) Die Politik war Strauß' Theaterbühne. Er war oft bewusst doppeldeutig und rechnete dabei Lacher auf seine Kosten mit ein." Andreas Fanizadeh, taz"'Mich können Sie nicht stoppen, ich bin da!' heißt die äußerst komische, ausführlich kommentierte Collage mit vielen O-Tönen dieses gebildeten wie begnadeten Rhetorikers und gefährlichen Politikers. Wenn er angetrunken über die 'politischen Pygmäen' der CDU herzieht, ist das ein besonderes politisches Hörvergnügen." Alexander Cammann, DIE ZEIT"Wer wollte heute noch bestreiten, daß der Held aller bayrischen Bierzelte, der Kommunistenfesser, Tatsachenverdreher, Einserabiturient und angebliche Demokrat mit brauner Vergangenheit eine der dubiosesten Gestalten der westdeutschen Nachkriegspolitik war. Ein gefährlicher Mann, dessen Bild im politischen Bewußtsein langsam verblaßt, war er - umso wichtiger ist zur Aufklärung gegen die Verklärung dieses Hörbuch." Frank Becker, Musenblätter"Die von Jürgen Roth herausgegebene Doppel-CD zeigt freilich einen viel komplexeren Mann, wobei dieses Hörbuch nicht nur ein ziemlich eindrucksvolles Strauß-Porträt ist, sondern zugleich ein Kompendium deutscher Geschichte zu Zeiten des kalten Krieges." Ferdinand Quante, WDR 5